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Abschmecken Am Ende des Kochvorganges dem Gericht die noch benötigten Kräuter und Gewürze zufügen, um den Geschmack in die gewünschte Richtung zu bringen.

Abschrecken nennt man das Übergießen oder Überbrausen von gekochten Eiern, Reis oder Nudeln mit kaltem Wasser. Eier schreckt man ab damit sie sich leichter schälen lassen und Nudeln und Reis kleben nach dem Abschrecken nicht aneinander. Bei Eiern gießt man das heiße Wasser aus dem Topf und füllt kaltes Wasser ein. Nudeln und Reis gibt man in ein Sieb und läßt kaltes Wasser darüberlaufen.

Abschäumen nennt man das Abschöpfen von sich bildenden Schaum (feine Eiweißteilchen) von einer Kochbrühe mit Hilfe eines Schaumlöffels.

Ablöschen: Beim Ablöschen gießt man eine heiße oder kalte Flüssigkeit z. B. Wasser oder Kartoffelwasser etc. nach und nach unter Rühren auf Bratensatz, Fleisch oder angeschwitztes Mehl.

"Aceto Balsamico"-Essig gärt in einem sehr aufwändigen, 12-jährigen Reifeprozess im Holzfass. Dafür werden die weißen Trebbiano-Trauben (Trebbiano di Spagna) verwendet. Das edle Elixier aus der norditalienischen Provinz Modena wird nicht voll aus Wein, sondern zum Teil aus Traubensaft gemacht. Der Wein wird in Holzfässern zu Essig vergoren. Während der Lagerzeit werden bestimmte Mengen süßer Traubensaft untergemischt, weshalb dieser Essig säuerlich-süß schmeckt. Die Dauer der Lagerung entscheidet hauptsächlich über Qualität und Preis.

 

Für eine Salatsauce solle ein junger (bis zweijähriger) Aceto Balsamico verwendet werden. Der 4jährige wird für die Salatsauce mit Weinessig vermischt. Pur eignet er sich zum Abschmecken von Saucen. Der 10jährige (oder noch ältere) veredelt mit wenigen Tropfen Suppen, Saucen, Fleisch oder Gemüse. Es gibt Leute, die ein kleines Gläschen Aceto Balsamico als "Verdauungshelfer" nach einer reichhaltigen Mahlzeit trinken.

Aceto Balsamico di Modena wird aus Traubenmost hergestellt und reift in Holzfässern.
Aceto Balsamico Tradizionale wird aus dem Most der Trebbiano-Traube gemacht und muss mindestens 12 Jahre in verschiedenen Holzfässern lagern.

Agar Agar: Geliermittel aus Meeresalgen. Wird wie Gelantine für Süßspeisen und Aspike verwendet.

Ajvar oder Ajwar ist ein Paprika- oder Paprika-Auberginenmus, das kalt als Brotaufstrich dient oder zu Fleisch serviert wird. Ajvar ist in ganz Südosteuropa verbreitet und auch darüber hinaus bekannt.

Al dente: (ital.) Bißfest. Teigwaren und Gemüse nur so lange kochen, daß noch Widerstand mit den Zähnen (= dente) spürbar ist. Synonym zu knackig.

Amaranth, Das "heilige Getreide", eigentlich ein Fuchsschwanzgewächs, wurde bereits vor 6 000 Jahren in Mexiko angebaut. Sein Gehalt an hochwertigem Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen übertrifft alle anderen Getreidearten.

Amarettini, italienisches Mandelgebäck
Ananas: Bei Zimmertemperatur reifen Ananas nach. Im Kühlschrank hält sich die reife Frucht ca. drei Tage. Beim Einkauf auf feste, schwere Früchte achten. Wenn sich die Rosettenblätter leicht herauszupfen lassen, sind Ananas richtig reif. Je ausgeprägter die Schuppen der nicht essbaren Schale sind, desto aromatischer ist die Frucht.
Amuse gueule: (franz.) (Appetit-)anregendes Snack-Häppchen, z.B. als einleitender Gaumenkitzler vor der Suppe serviert.

Angemachter: Obatzter, auch Obatzda oder Obazda  ist eine pikante bayerische Käsecreme, die zur Brotzeit serviert wird. In Franken heißt sie Gerupfter oder Angemachter.

Der ursprüngliche Obatzte war eine Verwertung von alten Käseresten, insbesondere von Camembert und anderen Weichkäsen. Um ihn wieder schmackhaft zu machen, wird der reife bis überreife Käse mit Butter vermischt und Gewürz zugegeben, hauptsächlich Paprika sowie häufig noch Kümmel oder Zwiebel. Aus dieser traditionellen Variante hat sich eine Vielfalt von Rezepten entwickelt.

Anis: Hellbraune, sichelförmige Samen der Anispflanze. Kräftig, herb-süß und durchdringend im Geschmack. Gehört zu den geschmacksintensivsten Gewürzen, daher sparsam dosieren. Zu finden in Pfeffernüssen, Springerle, Anisbrot und -plätzchen, Apfel- und Birnenkompott, Geflügelfüllungen, Schweinebraten und Rotkohl. Anis wird als ganzer Samen oder gemahlen als Pulver angeboten. Oft genügt es, nur einige Samenkörner auf das Backblech zu streuen, um Plätzchen einen feinen Anisgeschmack zu geben. Der Tee aus dem Samen hilft bei Blähungen, Magenbeschwerden und Bronchitis.

Anschwitzen nennt man das Erhitzen von Mehl, Reis oder Zwiebelstücken in heißem Fett unter ständigem Rühren ohne zu bräunen.

Anstäuben nennt man das leichte Bestäuben mit Mehl von Saucen, Gemüse oder Fleisch kurz vor Ende der Garzeit zum Binden der Speise. Es wird dabei ständig umgerührt und je nach Rezept noch mit Flüssigkeit abgelöscht.

Antauen: Tiefgefrorene Lebensmittel so weit bei Raumtemperatur oder im Kühlschrank auftauen lassen, dass die Randzonen nicht mehr gefroren sind.

Aperitifweine: Diese werden während oder nach der Fermentierung mit Spirituosen angereichert. Zu ihnen gehören Sherry (süß, mittel und trocken) und Portwein (aus Portugal) - rot oder weiß.

Apfel, Boskop, Geschmack: Herb-säuerlich erfrischend; würzig, festes, saftiges Fruchtfleisch, später mürbe Pflückreife: Ende September bis Mine Oktober , Genussreife November bis April

Apfel, Braeburn, Geschmack: Süß, schwach aromatisch, mit knackig festem Fruchtfleisch Pflückreife: Mitte Oktober Genussreife: Dezember bis Mai

Apfel, Elstar, Geschmack: Fein-säuerlich, würzig,  erfrischend; saftiges knackiges Fruchtfleisch. Pflückreife: Ende September bis Anfang Oktober Genussreife: Ende September bis April

Apfel, Jonagold, Geschmack: Süßlich und fein-säuerlich; saftiges, gelbes Fruchtfleisch, später vollreif, weich und mürbe Pflückreife: Ende September bis Mitte Oktober Genussreife: Oktober bis Juli

Apfelessig hat ein fruchtiges Aroma, einen Säuregehalt von 5 Prozent und wird aus Apfelmost gewonnen. Zwei Teelöffel Apfelessig, in einem Glas Wasser aufgelöst, gelten als Gesundheitstrunk.

Asiatische Nudeln, Chinesische Eiernudeln: Sie ähneln stark unseren bekannten europäischen Nudeln, denn sie werden ebenfalls aus Hartweizengrieß und Ei zubereitet. Erhältlich sind spaghettidünne Bündel und breite Bandnudeln. Sie werden in Salzwasser gekocht, abgeschreckt und - nach Wunsch auch gebraten - zu Gemüse und Fleisch serviert

Asiatische Nudeln, Glasnudeln: Haarfeine, extrem lange Nudeln aus Kartoffel-, Soja- oder Mungobohnenstärke. Sie werden nicht gekocht, sondern 3-4 Min. in heißem Wasser eingeweicht. Nach dem Abgießen schneidet man sie mit der Schere in Stücke und verwendet sie als Suppeneinlage und für Salate.

Asiatische Nudeln, Mie-Nudeln: Eine Bandnudelsorte aus Weizenmehl, die ohne Ei zubereitet wird. Nach einer Kochzeit von 2-3 Min. gießt man sie ab und lässt sie gut abtropfen. Man serviert die Nudeln gekocht oder anschließend in Öl knusprig gebraten zu Pfannengemüse und Fleischgerichten.

Asiatische Nudeln, Reisnudeln: Die glasigen Nudeln werden aus Wasser, Weizen- und Reismehl zubereitet und nach dem Trocknen gebündelt oder zu kleinen Paketen verschnürt. Nach einer Kochzeit von ca. 2 Min. frittiert man sie in heißem Öl und reicht sie zu Gemüse, Fleisch, Fisch, als Suppeneinlage oder Küchlein.

Aula, Kartoffel, mehlig kochend: hat mit den höchsten Stärkegehalt. Super für Klöße, Püree, Eintöpfe und Suppen.

Aufgießen: Gare oder halbgare Speisen mit einer bestimmten Menge Flüssigkeit auffüllen.

Aufwallen: Erreicht eine Flüssigkeit oder Speise den Siedepunkt, so wallt die Oberfläche leicht, ehe es zum Sprudeln kommt. Dieses Aufwallenlassen genügt meistens schon zum Garen.

Ausrädeln: Mit dem Teigrädchen bestimmte Formen aus dem ausgerollten Teig schneiden. Je nach Gebäckart nimmt man zum Ausschneiden gezackte oder ungezackte Teigrädchen.

Austernpilz: Wachsen im Oktober-Dezember im Freien, werden aber als Zuchtpilz ganzjährig angeboten. Wie alle Pilze eiweißreich, fett, und kalorienarm, dafür reich an Niacin (gut für Haut und Nerven)Dieser Pilz verdankt seinen Namen der Muschelform. Die Lamellen sollten nicht zerdrückt sein. Austernpilze schmecken gebraten mit Knoblauch einfach himmlisch! Weil Pilze schwer verdaulich sind, nur kleine Portionen essen.
 

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