Lexikon B
 

Home
Nach oben
Rezepte
Wichtige Urteile
Witze
SMS-Sprüche
Über mich
Links

A B C D E F G H I J K L M
N O P Q R S T U V W X Y Z

 

Babaco Süß-saftiges Aroma mit viel Vitamin C. Die Früchte sind kernlos, die Schale kann man mitessen. Die reife Frucht ist gelb. Quer in Scheiben schneiden, mit Zucker oder Honig bestreut genießen

Ballaststoffe sind unverdauliche Kohlenhydrate, wie z.B. Cellulose und Pektin. Sie kommen natürlicherweise in Hülsenfrüchten (Erbsen, Bohnen etc.), Getreideprodukten (insbesondere in Vollkorngetreide) sowie in Obst und Gemüse vor. Ballaststoffe sind besonders wichtig für die Ernährung, da sie im Körper die Darmflora positiv beeinflussen und für langanhaltende Sättigung sorgen, ohne aber zusätzliche Energie zu liefern. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine Ballaststoffaufnahme von mindestens 30 g pro Tag.

Barbecue: (amerik.) Rostgrillen im Freien.

Bardieren: (franz.) Umhüllen von mageren Fleischstücken mit Speckscheiben, damit das Fleisch nicht austrocknet.

Basilikum,  ist auch als Königs-, Suppen-, Basil-, Pfeffer- und Hirnkraut oder Josefskräutlein im Handel
Basmatireis, ist langkörnig, hat ein feines Nussaroma und hat einen exotischen Duft. Er schmeckt gut zu asiatischen Gerichten, passt zu Fisch, Meeresfrüchten und Geflügel. Basmatireis wächst im Norden Indiens und in Pakistan.

Batavia, Salat: ist quasi ein Kompromiss zwischen Kopf- und Eisbergsalat: den neutralen Geschmack und die Form hat er vom Kopfsalat, Struktur und Stehvermögen der Blätter vom Eisbergsalat. Seine Färbung bewegt sich zwischen gelb-grün-rot. Er fällt nicht so schnell zusammen, eignet sich also auch für etwas schwerere Saucen mit Creme fraiche oder Sahne.

Beifuß,  Ideal für Gänse-, Enten- und Schweinebraten, Aal und Wildgerichten

Beize: Flüssigkeit mit Essig-, Sauermilch-, Buttermilch- oder Zitronensaftzusatz und Gewürzen, in der Fleisch würziger und zarter gemacht werden kann. Auch Salatsaucen werden häufig Beize genannt.

Beizen: Fleisch, Wild oder andere Lebensmittel in eine Beize (oder Marinade) einlegen. um es zart oder aromatischer zu machen. Die gängigsten Beizen: Buttermilch, Rotwein, Kräuter- Knoblauchöl oder eine Mischung aus Essig, Öl und Gewürzen.

Bergkäse, Hartkäse: Kleinere Lochung, dunkelgelbe bis bräunliche, schattierte feste Rinde. Schmeckt je nach Alter pikant bis kräftig würzig, nussig. Verwendung: pur in Suppen und Soßen, zu Salaten und zum Gratinieren
Bien cuit: (franz.) Gut durchgebraten. Synonym zum engl. "well done".
Bigarrieren: Das Einbringen (Spicken) von Speckstücken, Trüffeln, u. a. in die Oberfläche von Fleisch (Braten).

Binden:  Soßen, Suppen, Cremes mit Bindemitteln (Mehl, Speisestärke, Grieß, Sago Haferflocken, Instant-Soßenbinder andicken, damit sie sämig werden.

Bintje, Kartoffel, mehlig kochend: hat mit den höchsten Stärkegehalt. Super für Klöße, Püree, Eintöpfe und Suppen.
Bittermandel. Bei der Weihnachtsbäckerei sind sie vor allem für Stollen und Marzipan unentbehrlich und schmecken, wie der Name schon sagt, extrem bitter. Vorsicht: Sie enthalten giftige Blausäure und dürfen nur höchst sparsam verwendet werden. Auf 500 g Mehl reichen 25 Gramm.

Blanchieren: Gemüse (z. B. Bohnen, Spinat) in reichlich kochendes Wasser geben und kurz darin garen (nicht weich kochen, soll nur vorgegart sein!). Das Gemüse mit einem Schaumlöffel herausheben und kurz in eine Schüssel mit eiskaltem Wasser geben. So wird das Garen sofort gestoppt, das Gemüse bleibt knackig grün, und die Vitamine sind noch drin. Nach ein paar Sekunden mit der Schöpfkelle herausholen und kurz in einer Pfanne mit Butter schwenken.

Blattmangold: Der Blattmangold hat recht schmale Blattstiele und große Blätter. Mangold war bis Anfang des Jahrhunderts ein hochgeschätztes Gemüse, das man dem Spinat noch vorzog. Erhältlich ist er mit grünen und roten Stielen und Blattansätzen. Er enthält viel Calcium und Kalium.  Blattmangold sollte man auf jeden Fall recht bald verarbeiten. Die Blätter werden schnell welk, und das Gemüse verliert an Vitaminen. Blattmangold kann man wie Spinat dünsten, in Butter anschwitzen, blanchieren und dann als Pizzabelag oder Pfannkuchenfüllung verwenden. Dazu wird der Mittelstrunk des Blattes herausgeschnitten. Mangoldblätter sollte man in wenig Wasser dünsten, damit die Blätter nicht zerfallen. Die Blätter kann man gut als Kohlroulade zubereiten. Dazu wird der untere breite Teil des Mittelstiels pyramidenförmig herausgeschnitten, die Blätter einige Sekunden blanchiert und dann die Füllung auf den unteren Blattteil gegeben. Als Füllung eignet sich zum Beispiel eine Mischung aus Huhn, Knoblauch, Sellerie- und Pfirsichstückchen, gewürzt mit Curry und Koriander. Oder ganz konventionell mit gut gewürztem Hackfleisch. Die Rouladen können dann z. B. in Tomatensauce gar schmoren.

Blau kochen: Will man Forelle oder Karpfen „blau“ bereiten, lässt man die Fische ungeschuppt in einem Sud aus kochendem Wasser, Essig und Gewürzen ziehen (garen). Durch den Essig färbt sich die Haut bläulich.

Bleichsellerie (Staudensellerie): Staudensellerie bildet keine Knolle aus, sondern hohe, gerade Stiele, die man schält und gekocht oder roh in den Salat schneidet. Staudensellerie heißt auch Bleichsellerie, denn die Stengel werden durch festes Zusammenbinden gebleicht. Mittlerweile gibt es aber auch schon Sorten, denen die hellgrüne Farbe angezüchtet worden ist. Leider sammelt Staudensellerie ziemlich viel Nitrat. Die Stangen des Staudenselleries schält man, indem man die Fasern von unten nach oben abzieht. Breite Stangen sollte man längs in Streifen schneiden.

Blind backen: Damit der (Mürbeteig-) Boden für Obst-Torten und Törtchen oder z.B. Käsekuchen nicht matschig wird, muss er vor dem Füllen „blind" vorgebacken werden.  Dazu den Teig dünn in die Kuchenform drücken, mit Backpapier auslegen und Erbsen oder Kirschkerne einfüllen. Dann backen, Kerne und Papier entfernen und den Tortenboden entweder mit Obst belegen oder mit der endgültigen Füllung (Quark-Käsecreme) erneut backen.

Blindprobe:  Bei dieser Art von Weinprobe werden die Weine verdeckt angeboten. Die Teilnehmer müssen also „blind", ohne Blick aufs Etikett probieren. Damit versucht man, beim Probieren Voreingenommenheiten auszuschalten.

Blume oder Bukett: Sobald Weine oder Brände mit Sauerstoff in Verbindung kommen, entfalten sich Aroma- oder Duftstoffe. Dieser Duft wird als Bukett oder Blume bezeichnet.

Blumenkohl, Karfiol, Romanesco, bot.: Brassica oleracea convar. botrytis var. botrytis, engl.: cauliflower, franz.: chou-fleur, ital.: cavolfiore, span.: coliflor Der Blumenkohl gehört zur botanischen Familie der Kreuzblütler (bot.: Cruciferae, Brassicaceae). Wie beim Brokkoli isst man beim Blumenkohl die zu einem Kopf zusammenstehenden Blütenknospen. Sein Name ist direkt von dieser Eigenschaft abgeleitet. Die Knospen des Blumenkohls sind, im Unterschied zum Brokkoli, noch nicht voll entwickelt. Im Handel wird der Blumenkohl zum größten Teil weiß angeboten. Diese Färbung hat er wegen seiner Hüllblätter, die sich über die Blume neigen und so das Sonnenlicht von ihr fernhalten. Dadurch kann sich kein Chlorophyll bilden. 

In Italien und Frankreich sind farbige Blumenkohlsorten beliebt. So gibt es dort violette und grüne Sorten. Eine dieser Sorten ist auch in Deutschland oft zu finden, der Romanesco. Er erinnert mit seinen spitzförmigen Röschen an Fraktale oder an die Spitzen von Minaretttürmen. Diese grün- und violettfarbenen Blumenkohlsorten sind sehr dekorativ und besitzen höhere Nährstoffwerte als der weiße (gebleichte) Blumenkohl. So hat Romanesco eine höhere Vitamin-C-, Eiweiß- und Mineralstoffkonzentration als weißer Blumenkohl.

Tipp: Weißer Blumenkohl sollte keine gelben oder braunen Flecken haben. Diese sind durch Sonneneinstrahlung nach der Ernte entstanden und vermindern die Qualität des Kohls.

Blondieren: Leichtes Anbräunen von Zwiebel- oder Knoblauchstücken.
Boef: (franz.) Rind; Rindfleisch.
Bohnen: Sind einjährige Hülsenfrüchte mit sehr hohem Eiweißgehalt. Sie enthalten viel Vitamin C und wenig Nitrat. Prinzessbohnen sind am zartesten, Sojabohnen leicht bitter. Buschbohnen werden als Brechbohnen verwendet. Stangenbohnen bieten sich für Eintöpfe an, Wachsbohnen für Salate.
Boskop, Apfel, Geschmack: Herb-säuerlich erfrischend; würzig, festes, saftiges Frucht­fleisch, später mürbe Pflückreife: Ende September bis Mine Oktober , Genussreife November bis April
Bouillon: (franz.) Fleischbrühe.
Bouquet garni: Kleines Kräutersträußchen, z.B. aus Petersilie, Majoran, Thymian und Lorbeer, das zum Verfeinern von Suppen und Saucen verwendet wird. Vor dem Servieren entfernen.

Braeburn, Apfel, Geschmack: Süß, schwach aromatisch, mit knackig festem Fruchtfleisch Pflückreife: Mitte Oktober Genussreife: Dezember bis Mai

Braisieren: Dieser Fachausdruck wird in der Restaurant-Küche für Schmoren benutzt.

Branntweinessig ist farblos, hat mindestens 5 Prozent Essigsäure und wird aus Branntwein gewonnen, der wiederum aus Kartoffeln, Getreide oder Zuckerrüben
gebrannt ist. Er wird auch Tafel- oder
Speiseessig genannt.          
                         

Bratenfond, Bratensatz oder Bratsatz: So nennt man den austretenden Fleischsaft beim Braten, der am Boden des Bratgeschirrs ansetzt und der danach abgelöscht wird, um eine Sauce zuzubereiten.
Brathähnchen: 9 bis 12 Wochen alte Tiere beiderlei Geschlechts (vor Geschlechtsreife geschlachtet). Zwischen 0,7 und 1,2 kg schwer.
Bratwurstbrät: Rohe Bratwurstmasse. Rohbratwurst ohne Haut. Wird wie Faschiertes (Hackfleisch) verarbeitet.
Brunch: Diese Bezeichnung stammt aus dem Englischen und wurde aus den Wörtern Breakfast (Frühstück) und Lunch (Mittagessen) gebildet. Ein Brunch ist die Mischung aus beidem und wird am späten Vormittag gegessen. Er besteht aus mehreren Speisen, wie z.B. Pasteten, Salaten, Quiches und anderen herzhaften Gerichten. Dazu reicht man Säfte, Tee, Kaffee, diverse Brotsorten und Konfitüren.
Brunoise: Ein besonders fein gewürfeltes Gemüse, z.B. Sellerie, Möhren und Porree. Es dient als Einlage zu Suppen oder Saucen und als Beilage zu Fleisch- und Fischgerichten.
Brunnenkresse würzt Kartoffel- und Gemüsesalate, auch selbst als Salat lecker. Wegen des hohen Vitamin-C-Gehaltes stärkt Brunnenkresse die Abwehrkräfte

Brust, Rindfleisch: findet vorwiegend als Suppenfleisch Verwendung.

Buchweizen: Die dreieckigen Körner können auch Weizen-Allergiker essen. Buchweizen ist streng genommen kein Getreide, sondern ein Knöterich-Gewächs. Sein hoher Rutin-Gehalt kräftigt die Gefäße, lindert Venenleiden und Hämorrhoiden. Ebenfalls gesund: B-Vitamine und Mineralstoffe.

Bulgur: Im geschroteten, vorgekochten Hartweizen ist der Keim mitenthalten, deshalb ist Bulgur reich an Vitaminen, allen voran den B-Vitaminen (unersetzlich für Gehirn und Nerven). Zudem ist er leicht verdaulich, was ihn besonders bekömmlich macht.
Bukett oder Blume: Sobald Weine oder Brände mit Sauerstoff in Verbindung kommen, entfalten sich Aroma- oder Duftstoffe. Dieser Duft wird als Bukett oder Blume bezeichnet.
Butterkäse, Halbfester Schnittkäse: Im Geschmack sahnigmild und feinsäuerlich wie Butter, daher auch sein Name. Gibts mit und ohne Rinde. Verwendung: beliebter Frühstückskäse; ideal auch für feine Desserts.
Buttern: Teigwaren, Kartoffeln, etc. vor dem Servieren mit einem Stück Butter verfeinern.

Buttersoßen: Gehaltvolle klassische Soßen, die mit Butter und Eigelb aufgeschlagen werden. Am bekanntesten ist die Sauce Hollandaise.

 

Senden Sie eine E-Mail oder schreiben mir Ihre Fragen und Kommentare zu dieser Website: 
Werner Hain, Oberstruth 67, 35418 Buseck, Tel.: 0170 9000 930
Copyright © 2003 Werner A. Hain