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Dämpfen : Dafür wird das Gargut in einem Sieb- oder Gittereinsatz in einem Topf oberhalb des Wassers im heißen Dampf gegart. Dies ist eine besonders schonende Methode, da die Nährstoffe nicht ins Wasser übergehen können. Geeignet für Gemüse, fettarmen Fisch oder Kartoffeln.

Degraissieren: Dieser Fachausdruck stammt aus dem Französischen und bedeutet ab- oder entfetten von Brühen, Soßen, Fonds usw. Dies macht man mit einer Kelle oder auch mit Küchenpapier. Tipp: Brühe kalt stellen, bis das Fett hart ist, dann einfach von der Oberfläche abnehmen.

Degustation bedeutet das Verkosten verschiedener Lebensmittel, Speisen und Getränken, besonders von Wein bei einer Weinprobe.

Dekantieren : Darunter versteht man das vorsichtige Abgießen einer Flüssigkeit, so dass nur der Bodensatz zurückbleibt Dies wird besonders bei alten Rotweinen gemacht, indem man sie vorsichtig in eine Karaffe umfüllt.

Dessertweine: Diese werden während oder nach der Fermentierung mit Spirituosen angereichert. Zu ihnen gehören Madeira (von der gleichnamigen Insel), Marsala (von Sizilien), Malaga (aus Spanien) und der Tokayer.

Dill schmeckt zu Fisch und Krustentieren ebenso gut wie zu Gurken oder Tomaten. Da die ätherischen Öle durch Hitze verloren gehen, erst nach dem Garen zum Gericht geben. Bei Mundgeruch (z.B. nach einem "Kater", Zigaretten) einige Zweige gründlich kauen.

Dinkel: Schon Hildegard von Bingen empfahl den Vorläufer des Weizens. Sein hoher Gehalt an essentiellen, d. h. lebenswichtigen Aminosäuren, macht ihn sehr gesund. Außerdem ist er reich an Kieselsäure und Vitaminen. Bei Nackenschmerzen bewährt sich ein Dinkelkissen, denn es entlastet die Wirbelsäule.
Dip: Eine dickliche, cremige Sauce zum Eintauchen (dippen) von knackigem Gemüse, Fleisch, Fisch etc. Meist sind es Saucen auf Joghurt-, Mayonaise-, Käsecreme- oder Quark-Basis.
Dressieren: Geflügel (oder auch Rollbraten etc.) mit Küchengarn so umwickeln oder binden, dass es beim Braten in Form bleibt.
Dressing: Die amerikanische (und inzwischen auch bei uns gebräuchliche Bezeichnung für eine Salatsauce oder Marinade.
Dünsten: Damit Vitamine und Mineralstoffe auch nach dem Garen noch im Gemüse sind, sollte es schonend gedünstet werden, d. h. höchstens ein fingerbreit Wasser oder Brühe aufkochen, dann erst das Gemüse zugeben und zugedeckt garen. Fond für Soßen verwenden, denn auch er enthält wertvolle Stoffe aus dem Gemüse.
Dünstzeiten:
Blumenkohlröschen 7-8 Min.
Brokkoliröschen 6-7 Min.
Zucchinischeiben 4-5 Min.
Fenchelstreifen 5-6 Min.
Erbsen 3-4 Min.
Möhrenscheiben 12-15 Min.
Blattspinat 1-2 Min.
Weißkohlstreifen 12-15 Min.
Durian : Die Exotin aus Südostasien, die Durian, wird halb reif eingeflogen. Denn wenn sie reif ist, stinkt die Stachelfrucht (darum auch Stinkfrucht genannt) entsetzlich. Auch im Geschmack ist sie extrem, erinnert (kein Scherz) an Vanillepudding mit Zwiebeln! Die Durian mit einem stabilen Messer der Länge nach durchschneiden, noch mal halbieren (Handschuhe anziehen!). Das weißliche Fruchtfleisch abziehen, genießbar sind der Samenmantel (roh essen) und die Kerne (rösten!). Eine Frucht (2,5 kg) ,circa 35 Mark.
 

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