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Radicchio: Der angenehm bittere Radicchio gehört zu den Zichoriengewächsen. Es gibt ihn von dunkel- bis weinrot, mittlerweile auch gelblichgrün. Radicchio ist in der Küche überaus vielseitig: Er ist roh als Salat, aber auch geschmort in Olivenöl ein herzhafter Genuß.
Rambutan: Die Schale der Rambutan ist von einer Art haarigem Pelz umhüllt, daher hat sie auch ihren Namen von " rambut" dem malaiischen Ausdruck für Haare. Mit einem spitzen Messer einritzen, dann kommt eine weiche, etwas glitschige Frucht zum Vorschein, die der Litschi gleicht (Kern ausspucken!). Und so schmeckt sie auch süß‑säuerlich frisch. Stück für Stück wegnaschen! Kommt aus Südostasien, ist aber auch in Südamerika und Australien verbreitet. Kilo circa 22 Mark.
Rapsöl: Raffinierte oder nach einem Spezialverfahren kaltgepresste Ware schmeckt neutral bis mild nussig. Das gesunde Allround-Öl ist cholesterinfrei, reich an ungesättigte Fettsäuren und Vitamin E. Es eignet sich zum Kochen, Dünsten, Einlegen und für Salatsaucen. Herkömmliche kaltgepresste Rapsöle haben ein kräftig-nussiges Aroma und sollten nicht erhitzt werden.
Rapunzel: (Feldsalat) Ist der vitaminreichste Vertreter der Salatfamilie. Er zählt zu den Baldriangewächsen und seine Blätter enthalten Baldrianöl. Die dunkelgrünen Rosetten sind frosthart und schmecken leicht nussig. Er harmoniert gut mit Käse und Früchten. Beim Putzen nur die Wurzeln entfernen.  Als Dressing leichte Säure-Öl-Marinaden bevorzugen.

Rauke (Rucola): Hat kräftige, scharf schmeckende Blätter, die wie Spinat an Stielen wachsen. Rauke muss frisch verarbeitet werden, da die Blätter leicht welken.
Ravioli Nudelteigtaschen. Quadratische Nudelteigtaschen aus Weizenmehl und Eiern, mit gezacktem Rand. Ursprungsregion. Genua, Ligurien Die "echten", Ravioli alla genovese, sind 4 cm groß und haben eine Füllung aus Kalbsbraten, Kalbsbrust und Kräutern
Reduzieren: Das Einkochen von Flüssigkeiten (Suppe, Sauce), um den Wassergehalt zu verringern und den Geschmack zu verstärken.
Reis: Hauptnahrungsmittel in weiten Teilen Asiens, aber auch bei uns beliebt. Reis gilt als ausgesprochen bekömmlich. Er beruhigt den angegriffenen Magen sowie den Darm bei Durchfall. Das Beste ist die Schale, in der 90 Prozent des Vitamins B stecken und viele Mineralstoffe - doch leider verspeisen wir meist geschälte und polierte Körner. Alternative: Naturreis kaufen.
Reis: Basmatireis, ist langkörnig, hat ein feines Nussaroma und hat einen exotischen Duft. Er schmeckt gut zu asiatischen Gerichten, passt zu Fisch, Meeresfrüchten und Geflügel. Basmatireis wächst im Norden Indiens und in Pakistan.
Reis: Jasminreis oder Thai-Reis ist eine geschälte Duftreissorte aus Thailand, die beim Kochen leicht klebrig wird. Das blumige Aroma erinnert an Jasmin. Er schmeckt hervorragend zu allen asiatischen Gerichten.
Reis: Milchreis, ist ein Rundkornreis. Er ist viel weicher als alle anderen Reissorten, kocht 25 Minuten und eignet sich nur für Süßspeisen.
Reis: Langkornreis, ist schön locker und körnig, schmeckt aber eher neutral. Zu dieser Sorte gehört Patna- und Parboild Reis. Langkornreis ist nach 20 Minuten gar.
Reis: Naturreis oder Vollkornreis ist ungeschält und schmeckt leicht nussig. Er passt zu vielen Gerichten, braucht aber eine Garzeit zwischen 25 und 30 Minuten.
Reis: Parboild Reis, ist ein Langkornreis. Er ist schön locker und körnig, schmeckt aber eher neutral. Er ist lecker zu Fisch, Fleisch und Pfannengerichten. Er wurde speziell bearbeitet: In einem Dampf- und Druckverfahren wurden die Nährstoffe ins Reiskorn gepresst.
Reis: Patna-Reis, ist ein Langkornreis. Er ist schön locker und körnig, schmeckt aber eher neutral. Er ist geschält und geschliffen und eignet sich hervorragend für Suppen und Salate. Er ist nach 20 Minuten gar.
Reis: Thai-Reis oder Jasminreis ist eine geschälte Duftreissorte aus Thailand, die beim Kochen leicht klebrig wird. Das blumige Aroma erinnert an Jasmin. Er schmeckt hervorragend zu allen asiatischen Gerichten.
Reis: Rundkornreis, ist ist leicht kugelig, weich und klebt nach dem Kochen zusammen. Die Garzeit liegt zwischen 17 und 20 Minuten. Das Kochwasser ist anschließend milchig, denn die Körner geben viel Stärke ab. Milchreis und Risottoreis gehören zu Rundkornreis. Weil die Körner zusammenpappen, saugen sie perfekt Saucen auf und nehmen gut das Aroma der Zutaten an (Risotto).
Reis: Vollkornreis oder Naturreis ist ungeschält und schmeckt leicht nussig. Er passt zu vielen Gerichten, braucht aber eine Garzeit zwischen 25 und 30 Minuten.
Reis: Wildreis ist botanisch betrachtet kein Reis, sondern ein Sumpfgetreide. Er ist länglich, fast schwarz und schmeckt sehr körnig. Wildreis enthält viel Eiweiß, braucht aber 45 Minuten, bis er gar ist. Schmeckt zu deftigen Fisch- und Fleischgerichten.
Reisnudeln: Die glasigen Nudeln werden aus Wasser, Weizen- und Reismehl zubereitet und nach dem Trocknen gebündelt oder zu kleinen Paketen verschnürt. Nach einer Kochzeit von ca. 2 Min. frittiert man sie in heißem Öl und reicht sie zu Gemüse, Fleisch, Fisch, als Suppeneinlage oder Küchlein.
Riesenchampignon. Er schmeckt wie der "normale", ist aber fester und daher ideal zum Füllen.

Riesengarnele, Schalentiere: Leben im Salzwasser (King Tiger Prawns) oder werden in Süßwasserteichen gezüchtet. Kommen aus Südostasien. Dunkle Färbung mit gelben Querstreifen. Größe 10 cm.

Rindfleisch, Brust: findet vorwiegend als Suppenfleisch Verwendung.

Rindfleisch, Hals: festes, fettarmes Fleisch; gut geeignet als Gulasch - oder Kochfleisch.

Rindfleisch, Hochrippe:  das meist etwas fettdurchwachsene Fleisch ist, zusammen mit dem Knochen, ein vorzügliches Suppenfleisch.

Rindfleisch, Hüfte: die Lendenfortsetzung in der Keule ist wegen ihrer Marmorierung ein wohlschmeckendes Bratenstück.

Rindfleisch, Lende: bzw. Roastbeef wird in Scheiben geschnitten als Rumpsteak oder im Stück als Lendenbraten zubereitet. Zusammen mit dem darunter liegenden Filet als T-Bone-Steak ein Genuss!

Rindfleisch, Oberschale: Stammt aus der Keule. Da es ein großes zusammenhängendes Fleischstück ist, läßt es sich ausgezeichnet für Rouladen verwenden.

Rindfleisch, Querrippe: vorwiegend als Suppenfleisch genutzt, schmeckt aber auch gegrillt vorzüglich.

Rindfleisch, Roastbeef: bzw. Lende wird in Scheiben geschnitten als Rumpsteak oder im Stück als Lendenbraten zubereitet. Zusammen mit dem darunter liegenden Filet als T-Bone-Steak ein Genuss!

Rindfleisch, Unterschale: Stammt aus der Keule. Da es ein großes zusammenhängendes Fleischstück ist, läßt es sich ausgezeichnet für Rouladen verwenden.

Roastbeef, Rindfleisch: bzw. Lende wird in Scheiben geschnitten als Rumpsteak oder im Stück als Lendenbraten zubereitet. Zusammen mit dem darunter liegenden Filet als T-Bone-Steak ein Genuss!

Risotto: Italienische Spezialität: Rundkornreis wird gedünstet, in Brühe (Fleisch-, Fisch- oder Gemüsebrühe) gegart und mit Butter, Käse, Pilzen, feinem Gemüse, Wein etc. verfeinert.

Roggen: Ein besonders reichhaltiges Getreide: Roggen enthält 25 Prozent mehr essentielle Fettsäuren als Weizen, mehr Vitamin B und E sowie viel Kalzium. Kein Wunder dass er als Kraft- und Energiequelle für Menschen gilt, die sich körperlich stark anstrengen.

Romana, Salat: Bei uns fast in Vergessenheit geratene Bindesalat. Diese Art Kopfsalat schoss lang auf und wurde früher an den Spitzen zusammengebunden, damit das Herz bleich und zart blieb. Die Züchtung machte dies heute Überflüssig. Der Romana schmeckt herzhafter als der Kopfsalat, hat aber eine ähnlich zarte Struktur. Er passt zu ölhaltigen wie zu sahnigen Saucen.

Romanesco, Blumenkohl, Karfiol, bot.: Brassica oleracea convar. botrytis var. botrytis, engl.: cauliflower, franz.: chou-fleur, ital.: cavolfiore, span.: coliflor Der Blumenkohl gehört zur botanischen Familie der Kreuzblütler (bot.: Cruciferae, Brassicaceae). Wie beim Brokkoli isst man beim Blumenkohl die zu einem Kopf zusammenstehenden Blütenknospen. Sein Name ist direkt von dieser Eigenschaft abgeleitet. Die Knospen des Blumenkohls sind, im Unterschied zum Brokkoli, noch nicht voll entwickelt. Im Handel wird der Blumenkohl zum größten Teil weiß angeboten. Diese Färbung hat er wegen seiner Hüllblätter, die sich über die Blume neigen und so das Sonnenlicht von ihr fernhalten. Dadurch kann sich kein Chlorophyll bilden. 

In Italien und Frankreich sind farbige Blumenkohlsorten beliebt. So gibt es dort violette und grüne Sorten. Eine dieser Sorten ist auch in Deutschland oft zu finden, der Romanesco. Er erinnert mit seinen spitzförmigen Röschen an Fraktale oder an die Spitzen von Minaretttürmen. Diese grün- und violettfarbenen Blumenkohlsorten sind sehr dekorativ und besitzen höhere Nährstoffwerte als der weiße (gebleichte) Blumenkohl. So hat Romanesco eine höhere Vitamin-C-, Eiweiß- und Mineralstoffkonzentration als weißer Blumenkohl.

Tipp: Weißer Blumenkohl sollte keine gelben oder braunen Flecken haben. Diese sind durch Sonneneinstrahlung nach der Ernte entstanden und vermindern die Qualität des Kohls.

Rosa Pfeffer, sehr dekorativ, mild. Stammt nicht vom Pfefferstrauch
Rosenkohl: Die Miniköpfe sind eine sehr gesunde Gemüsebeilage, die gedünstet, evtl. mit Speckwürfeln, und überbacken, köstlich schmeckt. Und: Der Rosenkohl enthält scharfe Senföle-Glucosinolate, die uns wirkungsvoll vor Infekten schützen.

Rosmarin: Dieses "Kraut" war schon in der Antike bekannt, allerdings mehr als Kult‑ und Heilmittel. Die harzig‑pikanten und aromatischen Rosmarinblättchen gibt es auch getrocknet zu kaufen. Sie passen zu allen südländischen Gerichten, wie Suppen, Pizzen, Aufläufe, Saucen, Fisch, aber auch zu Lamm, Kaninchen, Schweinefleisch, Wild, Geflügel und auch sehr gut zu Gemüse.

Rotkohl: Er gehört zu den beliebtesten Kohlsorten, kein Wunder, denn Blaukraut, wie er auch genannt wird, hat einen leicht süßlichen Geschmack und ist ideal als Beilage zu Fleisch. In den violetten Köpfen stecken neben Vitamin C reichlich gesunde Farbstoffe (Flavonoide).

Rote Bete: auch Rote Rübe genannt, ist eng mit der Zuckerrübe und auch mit dem Mangold verwandt. Mangold war ursprünglich nichts anderes als das oberirdische Laub der unterirdischen Rüben. Allerdings bilden die heutigen Mangold-Sorten nur Blätter und keine Knollen aus. Rote Bete wird ungeschält als ganze Knolle gekocht. Man gibt sie in ungesalzenes, kochendes Wasser und lässt sie z. B. im Schnellkochtopf etwa eine halbe Stunde kochen. Die Bete ist gar, wenn sie sich beim Draufdrücken weich anfühlt. Anstechen sollte man sie nicht, denn dann blutet sie aus. Nach dem Kochen lässt sich die Haut wie bei Pellkartoffeln ganz leicht abziehen. Für Rote-Bete-Rohkost raspelt man die geschälten Knollen und vermischt sie mit klein gehackten Zwiebeln, einem ebenfalls geraspelten Apfel und gerösteten Nüssen. Der intensive Geschmack der Roten Bete lässt sich durch etwas Honig und einen säuerlichen Apfel mildern.

Rote Linsen: Stammen meist aus Indien und sind die einzigen, die vor dem Kochen nicht eingeweicht werden müssen.

Rote Rübe: auch Rote Bete genannt, ist eng mit der Zuckerrübe und auch mit dem Mangold verwandt. Mangold war ursprünglich nichts anderes als das oberirdische Laub der unterirdischen Rüben. Allerdings bilden die heutigen Mangold-Sorten nur Blätter und keine Knollen aus. Rote Bete wird ungeschält als ganze Knolle gekocht. Man gibt sie in ungesalzenes, kochendes Wasser und lässt sie z. B. im Schnellkochtopf etwa eine halbe Stunde kochen. Die Bete ist gar, wenn sie sich beim Draufdrücken weich anfühlt. Anstechen sollte man sie nicht, denn dann blutet sie aus. Nach dem Kochen lässt sich die Haut wie bei Pellkartoffeln ganz leicht abziehen. Für Rote-Bete-Rohkost raspelt man die geschälten Knollen und vermischt sie mit klein gehackten Zwiebeln, einem ebenfalls geraspelten Apfel und gerösteten Nüssen. Der intensive Geschmack der Roten Bete lässt sich durch etwas Honig und einen säuerlichen Apfel mildern.

Rotkappe: Auch unter dem Namen Rothäuptchen bekannt. Wird nur selten auf dem Markt angeboten. Ein sehr ergiebiger Speisepilz, der beim Garen schwarz wird, was seinem feinen Aroma allerdings in keiner Weise schadet.
Roter Sonnenhut: Echinacea, Heilkraut: Die Pflanze gilt als das abwehrstärkste Mittel. Man sollte Echinacea‑Präparate aus der Apotheke jedoch höchstens über einen Zeitraum von sechs Wochen einnehmen.
Rotweinessig ist im Geschmack vom Rotwein abhängig. Er hat eine rötliche Farbe, passt gut zu Feldsalat und eignet sich zum Marinieren von Wild und Rindfleisch.
Rucola  (Rauke): Hat kräftige, scharf schmeckende Blätter, die wie Spinat an Stielen wachsen. Rauke muss frisch verarbeitet werden, da die Blätter leicht welken.
Rundkornreis, ist ist leicht kugelig, weich und klebt nach dem Kochen zusammen. Die Garzeit liegt zwischen 17 und 20 Minuten. Das Kochwasser ist anschließend milchig, denn die Körner geben viel Stärke ab. Milchreis und Risottoreis gehören zu Rundkornreis. Weil die Körner zusammenpappen, saugen sie perfekt Saucen auf und nehmen gut das Aroma der Zutaten an (Risotto).
 

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